
Der Aufwärtstrend am Wohnungsmarkt verliert an Kraft. Während Kaufpreise vielerorts nur noch leicht zulegen, geraten einzelne Großstädte bereits ins Minus. Die Inflation schmälert den realen Wertzuwachs zusätzlich.
Nach Auswertung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft stiegen die Kaufpreise von Eigentumswohnungen im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent. Einfamilienhäuser verteuerten sich um 1,8 Prozent. Unter den acht größten Städten lag Düsseldorf bei Wohnungen mit 1,2 Prozent vorn, während Stuttgart einen Rückgang von 1,6 Prozent verzeichnete. Für Berlin, Hamburg und München lagen zunächst keine Daten vor. Inflationsbereinigt sanken die Wohnungspreise um 0,9 Prozent. Grundlage ist der Greix, für den das Institut Transaktionsdaten von Gutachterausschüssen aus mehr als 20 größeren Städten und drei Kreisen auswertet. Das Institut der deutschen Wirtschaft führt die schwächere Dynamik zudem auf gestiegene Zinsen zurück, die Finanzierungen verteuern und die Nachfrage dämpfen.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing (07.08.2026)
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