
Die Bereitschaft von Eigentümern, den Verkauf einer Immobilie in Eigenregie abzuwickeln, ist innerhalb eines Jahres bundesweit gesunken. Regionale Auswertungen zeigen jedoch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern auf.
Eine Analyse auf Basis von mehreren hunderttausend Immobilienanzeigen zeigt, dass der Anteil privater Verkaufsangebote im ersten Quartal 2026 bundesweit auf 21,1 Prozent gesunken ist. Im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 22,4 Prozent. Dementsprechend stieg die Quote der Maklerangebote auf 78,9 Prozent, was darauf hindeutet, dass Eigentümer ihre Wunschpreise am Markt nicht mehr ohne Weiteres durchsetzen können. Die höchsten Privatverkaufsquoten verzeichnen Bremen mit 25,8 Prozent, Niedersachsen mit 24,3 Prozent und Thüringen mit 24,1 Prozent. Am seltensten wird in Brandenburg mit 13,1 Prozent und Sachsen mit 14,5 Prozent ohne Makler inseriert.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing (24.08.2026)
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