
Die Grundsteuerreform sollte gerechter werden – stattdessen gibt es massive Kritik und erste Korrekturen durch Bundesländer. Ob Eigentümer am Ende wirklich nicht mehr zahlen, ist vielerorts unklar.
Seit Anfang 2025 gilt in Deutschland die neue Grundsteuer – doch viele Eigentümer fühlen sich ungerecht behandelt. In mehreren Bundesländern wurden Gesetze nachgebessert, um Fehlentwicklungen auszugleichen. Insbesondere Wohnimmobilienbesitzer zahlen mancherorts mehr als Eigentümer gewerblicher Objekte, was zu zahlreichen Einsprüchen und ersten Gerichtsurteilen führte. Einige Länder wie Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Rheinland-Pfalz erlauben inzwischen differenzierte Hebesätze für Wohnen und Gewerbe. Hamburg und Berlin haben ihre Messzahlen und Hebesätze teils deutlich angepasst, um Belastungen für Wohnimmobilien zu begrenzen. In NRW wurde ein eigenes Modell mit Mustersätzen eingeführt – allerdings zweifeln Juristen dessen Rechtskonformität an.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing
Die kostenlosen und frei zugänglichen Inhalte dieser Webseite wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Huther Immobilien übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten kostenlosen und frei zugänglichen Ratgeber, Artikel, News und Beiträge. Die Inhalte ersetzen keine juristische Beratung, sondern dienen lediglich der thematischen Übersicht und dem allgemeinen Verständnis.