
Das Berliner Wahlergebnis sorgt an der Börse für Unruhe. Die Aussicht auf mögliche Vergesellschaftungen großer Wohnungsbestände trifft Immobilienkonzerne in einer Phase, in der steigende Zinsen die Branche ohnehin bereits belasten.
Die Linke wurde bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl stärkste Kraft und will die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen zum Thema möglicher Koalitionsverhandlungen machen. Grundlage ist auch der Volksentscheid von 2021, bei dem 57,6 Prozent der Teilnehmer für die Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzes stimmten. Für eine Umsetzung bestehen laut Artikel jedoch hohe rechtliche, politische und finanzielle Hürden. Die Unsicherheit belastet Aktien von Wohnungskonzernen wie Vonovia und Deutsche Wohnen. Gleichzeitig steht die Branche durch steigende Zinsen unter Druck, weil viele Unternehmen stark fremdfinanziert sind. Vonovia wirbt gegenüber einer künftigen Landesregierung für Neubau, verlässliche Rahmenbedingungen und Zusammenarbeit statt Vergesellschaftung.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing (23.09.2026)
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