
Wärmepumpen kamen 2025 in knapp 74 Prozent der Neubauten zum Einsatz, im Bestand heizten dagegen 56,1 Prozent mit Gas. Gleichzeitig stieg der Wärmepumpenabsatz im ersten Halbjahr 2026 um 40 Prozent.
Die Wärmewende verläuft zwischen Neubau und Bestand sehr unterschiedlich. 2025 wurden Wärmepumpen in knapp 74 Prozent der neuen Wohnungen und Häuser installiert, während Gasheizungen im Neubau nur noch 11 Prozent erreichten. Im Gebäudebestand blieb Gas mit 56,1 Prozent hingegen die wichtigste Heizart. Die Verkaufszahlen deuten auf weitere Verschiebungen hin. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 194.500 Wärmepumpen verkauft, 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich schwächelte der Ausbau von Dachsolaranlagen, deren Zubau um 17 Prozent sank. Batteriespeicher legten dagegen weiter zu und erreichten insgesamt 30 Gigawattstunden Kapazität. Private Heimspeicher stellen mit rund 24 Gigawattstunden weiterhin den größten Anteil.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing (18.09.2026)
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