
Nach Jahren der Zurückhaltung steigt das Interesse institutioneller Anleger am deutschen Wohnungsmarkt wieder. Gesunkene Kaufpreise und weniger Konkurrenz bei größeren Transaktionen schaffen neue Chancen für kapitalstarke Investoren.
Vor allem ausländische Investoren kehren nach Deutschland zurück, berichtet MEAG Geschäftsführer Stefan Haas. Käufer und Verkäufer finden nach der Zinswende wieder besser zusammen. Während früher häufig das 38 bis 40 Fache der Jahresmiete als Kaufpreis angesetzt wurde, liegt der Faktor inzwischen meist bei 28, bei besonders guten Objekten bei 30. Zusätzlich erhöht die Krise offener Immobilienfonds das Angebot. Laut Barkow Consulting flossen aus den knapp 30 in Deutschland zugelassenen Fonds binnen drei Jahren rund 14 Milliarden Euro ab. Bei großen Transaktionen nimmt zudem die Zahl der Mitbewerber ab. Gefragt bleiben vor allem energieeffiziente Objekte in Städten mit langfristig starkem Bevölkerungswachstum.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing (28.08.2026)
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