
Das neue Heizungsgesetz erlaubt wieder den unbeschränkten Einbau von Gas- oder Ölheizungen. Eine bislang unveröffentlichte Studie zeigt jedoch, dass diese Entscheidung Eigentümer langfristig teuer zu stehen kommen kann. Eine Wärmepumpe schneidet demnach deutlich günstiger ab.
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat errechnet: Für einen durchschnittlichen Haushalt in einer teilsanierten Altbauwohnung könnten die jährlichen Heizkosten bei einer neuen Gas- oder Ölheizung von rund 1.080 Euro im Jahr 2026 auf fast 2.000 Euro im Jahr 2040 steigen. Eine Wärmepumpe würde die Kosten dagegen weitgehend stabil halten und laut Studie jährlich mehrere hundert Euro sparen. Hauptkostentreiber sei der steigende Anteil an Biomethan. Die Kostenverteilung zwischen Vermietern und Mietern ist gesetzlich geregelt, der Vermieteranteil ist dabei gedeckelt.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing
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