
In Bayern werden vorerst keine neuen Anträge für den sozialen Wohnungsbau bewilligt. Die Fördermittel sind bereits aufgebraucht – mit drastischen Folgen für viele geplante Projekte.
Der Freistaat Bayern hat die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau für die Haushaltsjahre 2024/25 komplett ausgeschöpft. Unternehmen, die geförderte Wohnungen bauen wollen, gehen leer aus. In Städten wie Augsburg oder München müssen hunderte geplante Wohnungen wegen fehlender Planungssicherheit verschoben oder gestrichen werden. Die SPD spricht von einem faktischen Bewilligungsstopp bis mindestens 2026. Kritik gibt es auch an der landeseigenen Bayernheim, die selbst große Teile der Fördermittel beansprucht und damit in Konkurrenz zu anderen Bauträgern tritt. Die CSU verspricht, die Förderung in Zukunft aufrechtzuerhalten, verweist aber gleichzeitig auf die Notwendigkeit, den frei finanzierten Wohnungsbau zu stärken. Die Opposition sieht vor allem die Landesregierung in der Verantwortung für die Blockade beim sozialen Wohnungsbau.
Quelle: immowelt impuls, Morning Briefing
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